23November

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23November

Hilf mit!

admin Allgemein

b2 Hilf mit!

Was ist ein Schlaganfall??

Ein Schlaganfall (Apoplex) ist eine schwerwiegende Erkrankung, die sofortiger medizinischer Versorgung bedarf. Ein Schlaganfall tritt sehr pltzlich auf und führt zu einem Ausfall verschiedener Funktionen des Zentralen Nervensystems. Die Ursache liegt in einer Minderdurchblutung des Gehirns oder in einer Hirnblutung.

Wer ist gefährdet?

Der Schlaganfall ist eine Volkskrankheit. Jedes Jahr erleidet rund eine viertel Million Menschen einen Apoplex. Dabei erholt sich lediglich ein Drittel der Betroffenen soweit, dass keine nennenswerten Einschränkungen zurückbleiben. Ein Drittel überlebt den Schlaganfall mit schweren Behinderungen. Das letzte Drittel stirbt an dem Hirnschlag. Ein Schlaganfall kann also verheerende Auswirkungen haben und das gesamte Leben buchstäblich auf einen Schlag verändern. Zwar tritt er am häufigsten im Alter auf, aber der Schlaganfall kann grundsätzlich JEDEN treffen. Verschiedene Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls. Dazu gehören:

- erhöhter Cholesteringehalt erhöht das Risiko um das 2- bis 3-fache
- Bluthochdruck erhöht das Risiko um das 5-fache
- Diabetes erhöht das Risiko um das 2-fache
- Rauchen erhöht das Risiko um das 3-fache
- Herzrhythmusstörungen erhöhen das Risiko um das 7-fache
- KHK (koronare Herzkrankheit) erhöht das Risiko um das 2- bis 3-fache

Hinzu kommen Risikofaktoren wie übergewicht und Bewegungsmangel sowie die familiäre Disposition. Die Risikofaktoren müssen jedoch nicht addiert, sondern multipliziert werden. Wer also unter Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen leidet hat ein 35-fach erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.

Wie kann ich mein Risiko senken?

- Rauchstopp senkt das Risiko um 50%
- Gewichtsnormalisierung senkt das Risiko um 40%
- Körperliche Aktivität senkt das Risiko um 40%
- Senkung des LDL- Cholesterin senkt das Risiko um 1-2% pro 1mg/dl- Senkung
- Blutdruckverringerung senkt das Risiko um 1-2% pro 1 mmHg.

Wie erkennt man einen Schlaganfall?

Die schnellstmögliche ärztliche Behandlung nach einem solchen Ereignis erhöht die Wahrscheinlichkeit, den Schlaganfall zu überleben bzw. schwerwiegende Behinderungen zu vermeiden oder einzudämmen. Eine frühzeitige Erkennung der Warnzeichen und ein sofortiges Handeln kann daher über Leben und Tod entscheiden.

Die wichtigsten Anzeichen eines Schlaganfalls sind

- Sehstörungen: plötzliche Erblindung eines Auges, Verlust eines Gesichtsfeldes, Sehen von Doppelbildern
- plötzliche Sprachstörungen: Verdrehung von Silben, Verwendung falscher Buchstaben, Gesprochenes wird nicht verstanden, Wortfindungsstörungen, Schreibprobleme
- herabhängender Mundwinkel
- halbseitige Lähmungserscheinungen: teilweise oder ganz, Taubheitsgefühl ganz oder teilweise auf einer Körperseite
- Bewegungsstörungen äußern sich beispielsweise in Koordinationsstörungen, Fallenlassen von Gegenständen, Stolpern und Stürzen
- Gedächtnisverlust bzw. Vergesslichkeit
- Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, plötzliche Bewusstlosigkeit

Diese Symptome können zum einen auch aufgrund einer anderen Störung oder Erkrankung auftreten, zum anderen können sie nach kurzer Zeit (spätestens nach einem Tag) wieder vorüber sein. Dies führt oft zu einer falschen Einschätzung der Warnsignale, die Betroffenen vergessen den Vorfall und gehen zur Tagesordnung über. Die Symptome sind jedoch unbedingt neurologisch und internistisch abzuklären, da sie Vorboten eines Schlaganfalls sind, der irgendwann, vielleicht auch erst Jahre später, eintritt. Bei Auftreten der Symptome und Verdacht auf einen Schlaganfall sollte sofort der Notarzt 112 gerufen werden, da jede Minute, die unnütz verstreicht, das Gehirn weiter schädigen kann und die Überlebenschancen senkt bzw. das Risiko einer schweren Behinderung erhöht. Die oben beschriebenen Warnsignale müssen daher unbedingt ernst genommen werden und zu sofortigem Handeln führen!

18Mai

Find Madeleine

admin Allgemein

Suche nach Madeleine McCann (4), entführt aus einer Ferienanlage in Praia da Luz, Portugal, am 3. Mai 2007.

Je mehr Leute wissen, wie sie aussieht, desto besser. Darum hier der Link:

www.findmadeleine.com

Schaut auch auf http://de.youtube.com/profile?user=DontYouForgetAboutMe


Latest News:

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/467628/index.do

Videos:
http://youtube.com/watch?v=5ImAuzeok1E
http://www.youtube.com/watch?v=I9Ob10OTeCE&watch_response
http://www.dailymotion.com/related/3332303/video/x1xcum_dedication-to-maddie/1

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nmaddy4 Find Madeleine�� madeleine Find Madeleineindex_01 Find Madeleine

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Welche Vorteile und gesundheitsfördernden Effekte der grüne Tee wirklich hat:

Grüner Tee:

- stärkt das Immunsystem

- wird nicht unter Wärmeeinfluss gegärt, so dass wichtige Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Dazu zählen z.B. : Vitamin A, B, C, E, K, Kalium, Natrium, Kupfer, Fluor usw.

- dient der Karies- Vorbeugung

- senkt das Krebsrisiko

- hat eine starke antioxidative Wirkung

- senkt den Blutdruck und reduziert das Risiko einer Hypertonie

- senkt das Risiko für Herz- Kreislauf- Erkrankungen

- fördert die Fettverbrennung und den Kalorienverbrauch

Allgemeines zur Körpersprache

Die Körpersprache ist ein Teil unserer Kommunikation und verrät mehr über uns, als man im ersten Moment vermuten würde. Sie zählt zur nonverbalen Kommunikation und ist bei allen Menschen weltweit ähnlich oder gleich, wenn bestimmte Gefühle wie Trauer, Freude oder Liebe über die Körpersprache zum Ausdruck gebracht werden. Aber natürlich gibt es auch kulturelle Unterschiede, wie zum Beispiel die Art und Weise der Begrüßung. “Man kann nicht nicht kommunzieren”, so lautet das erste Axiom von Paul Watzlawicks Kommunikationstheorie, die als Grundlage einer funktionierenden Kommunikation angesehen werden können. Selbst wenn man die verbale Kommunikation vollkommen einstellt, also nichts sagt, sendet man - meist unbewusst - über Mimik, Gestik oder Körperhaltung Informationen an sein Gegenüber. Da die Körpersprache meist unterbewusst abläuft, ist sie häufig ehrlicher und direkter als die verbale Sprache. Worte sind meist leichter zu kontrollieren, während die Kontrolle der Körpersprache vielen Menschen schwer fällt. So kommt es auch, dass die Hälfte der Informationen, die über die Persönlichkeit und die Glaubwürdigkeit eines Menschen Aufschluss geben, durch die Körpersprache vermittelt werden. An der Körperhaltung eines Menschen lassen sich viele Persönlichkeitsmerkmale ablesen. Selbstbewusste Menschen zeigen einen aufrechten Gang mit erhobenem Haupt, während ängstliche Menschen Blicken anderer auszuweichen versuchen oder die Schultern hochziehen, um unbewusst ihren Hals, eine sehr verletzliche Stelle des menschlichen Körpers, zu schützen. Die Körpersprache scheint ein offenes Buch zu sein, jedoch bleibt zu beachten, dass durchaus Missverständnisse auftreten können und Körpersignale auch eine Mehrdeutigkeit aufweisen können, so dass der Bezug zur Gesamtsituation nicht verloren gehen darf.

Was verrät die Körpersprache

Die Beine und die Körperhaltung im Stand
- mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen, gleichmäßige Gewichtsverteilung: Zeichen von Standfestigkeit
- Füße stehen extrem weit auseinander, eventuell sind die Arme in die Seiten gestemmt: Zeichen für Breitspurigkeit, Arroganz, aggressives Selbstbewusstsein
- en Spielbein ist zu erkennen: Zeichen für eine gute Mischung aus Standhaftigkeit und Flexibilität
- häufiger Wechsel von Stand- und Spielbein: Zeichen für innere Unruhe oder Standortlosigkeit
- beide Füße stehen auf dem Boden, aber die Beine sind überkreuzt: Zeichen für widersprüchliche Gefühle, zum einen signalisiert diese Haltung eine defensive Schutzhaltung (Beinbarriere), zum anderen Kontaktfreudigkeit (Beine stehen unter Spannung, “Sprungbereitschaft”)

Gesten
Gesten sind koordinierte Bewegungen von Armen, Händen und Fingern, die die Aussagen eines Gespräches unterstreichen. Sie können aber auch genutzt werden, um Gesagtes zu korrigieren, als Zuhörer den Sprecher zu unterbrechen, Zustimmung oder Ablehnung auszudrücken und vieles mehr. Mit Hilfe von Demonstrativgesten kann Gesagtes bildhaft gemacht werden, indem zum Beispiel die Umrisse eines Gegenstandes in der Luft nachgezeichnet werden.

Verschränken der Arme
Das Verschränken der Arme signalisiert dem Sender meist, dass es schwierig ist, den Empfänger innerhalb der Kommunikation zu erreichen. Eine solche Haltung kann jedoch auch aus einer momentanen Hemmung resultieren, die durch positive Signale seitens des Gesprächspartners gelöst werden können. Verschränkte Arme können auch auf eine Schutzhaltung hinweisen, man wirkt verschlossen auf sein Gegenüber und befindet sich in einer selbst erschaffenen Deckung. Mit dem Grad der Anspannung der Arme steigt auch die Stärke des symbolischen Schutzschildes. Nicht immer müssen verschränkte Arme etwas Negatives verkörpern. Sie können auch darauf verweisen, dass man durchaus bereit ist, zuzuhören, jedoch momentan nicht handeln möchte oder kann.

Hände und Finger
Sehr interessant ist der so genannte dominante Zeigefinger.
- ein gekrümmter Zeigefinger, der die Tischplatte wie ein Specht bearbeitet: Herrische Geste, die unerbittlich auf einen Fakt hinweist und auf einer Forderung besteht
- ausgestreckter Zeigefinger, der während des Gesprächs auf andere zeigt: Hat auf andere grundsätzlich eine irritierende Wirkung und wird als aggressiv empfunden
- mit den Fingern trommeln: Zeichen von Nervosität und Unwillen
Ratsam ist es, dem jeweiligen Gegenüber häufiger die Handflächen zu zeigen, denn dies verleiht mehr Überzeugungskraft und verstärkt einen freundlichen Eindruck.

Der Kopf
- gerader Kopf mit offenem Blick: Zeichen für Aufrichtigkeit, Geradlinigkeit und Selbstsicherheit
- übertrieben hochgehaltener Kopf: Zeichen für Arroganz
- gesenkter Kopf, dem Gegenüber nicht ins Gesicht schauen: Zeichen für Unterordnung und Demut, Schüchternheit, Schuldbewusstsein, Scham
- hängender Kopf: Zeichen für Niedergeschlagenheit, Bedrückung, Sorge, Enttäuschung
Ein gesenkter Kopf kann jedoch auch Langeweile oder Müdigkeit ausdrücken.

Distanzen
Man unterscheidet vier Distanzzonen:
- Intime Distanz: < 60 cm; ein Unterschreiten dieser Distanz führt meist zu ausweichenden Blicken (z.B. im Fahrstuhl) oder Zurückweichen, es sei denn die intime Distanz ist gerechtfertigt, wie zum Beispiel im Umgang mit dem Partner oder bei der Besprechung vertrauter Dinge (flüstern etc.).
- Persönliche Distanz: 60-120 cm; diese Distanz wird bei normalen Unterhaltungen oder beim Gegenübersitzen gewählt.
- Gesellschaftliche Distanz: 1,2-2,7 m; diese Distanz wird oft in größeren Räumen oder auf Feierlichkeiten gewählt, wenn sich etwa Grüppchen bilden.
- Öffentliche Distanz: > 4 m; beispielsweise wenn eine Ansprache vor mehreren Leuten gehalten wird, wird diese große Distanz gewählt.
Meist ist der Mensch in der Lage, die der entsprechenden Interaktion angemessene Distanz instinktiv zu wählen. Das Einhalten dieser Abstände ist extrem wichtig in unserem sozialen Miteinander. Das nicht Einhalten der Distanz hat meist aggressives, dominantes oder vermeidendes Verhalten zur Ursache. Von der Norm abweichendes Verhalten wird schnell von anderen wahrgenommen und der Abstand daraufhin korrigiert.

Sitzen
Das Sitzen gibt ähnlich wie das Stehen Auskunft über die Emotionen und Gefühle der betreffenden Person. Das situationsbezogene Zusammenspiel von Armen, Beinen und Oberkörper lässt sich ähnlich deuten. Dabei achtet man darauf, ob der Oberkörper gekrümmt, abgewandt oder aufrecht ist, ob die Handflächen geöffnet oder geschlossen sind. Bilden die Beine eine Barriere, sind sie neutral ausgerichtet, nehmen sie zu viel oder extrem wenig Raum ein? Wie wird die Sitzfläche genutzt? Beugt sich die gegenübersitzende Person vor, wenn sie redet oder zuhört, als Zeichen vermehrter Aufmerksamkeit, oder weicht sie eher zurück? All diese Signale beeinflussen die Kommunikation und den Eindruck, den wir bei unseren Gesprächspartnern hinterlassen.

Material
Materialien können genutzt werden, um ein fremdes Territorium einzunehmen, indem man Dinge in den Bereich einer anderen Person legt oder platziert. Jegliches Material kann als Wand zwischen zwei Personen aufgebaut werden, zum Beispiel eine Tasche. Das Nehmen oder Weglegen/Wegwischen von Gegenständen während einer Interaktion kann auf die Intention des Gesprächspartners hinweisen, etwas bekommen zu wollen oder etwas abzulehnen. In Streitgesprächen fungieren Gegenstände manchmal als Ersatz für Waffen. Man gestikuliert mit den Gegenständen in der Hand, um den persönlichen Standpunkt zu unterstreichen oder den Gesprächspartner einzuschüchtern.

24März

Fett-Tabelle

admin Ernährung

Pro 100 Gramm des Lebensmittels:

Milchprodukte

- entrahmte Milch      0,1 g
- Buttermilch               0,5 g
- Kefir                           1,5 g
- Sahnejoghurt             10 g
- Schmant                     10 g
- Crème fraîche            30 g
- süße Sahne                 32 g 

Käse

- Harzer Käse              0,7 g
- Hüttenkäse                  3 g
- Magerquark             0,3 g
- Mascarpone               48 g
- Bavaria Blue (70%)   40 g
- Cambozola (70%)      40 g
- Mozzarella                  20 g
- Ziegenkäse                 22 g

Fisch

- Flunder                       0,7 g
- Kabeljau                      0,6 g
- Schellfisch                   0,6 g
- Krebs                           0,5 g
- Barsch                         0,8 g
Und nun die fetten Fische :)
- Hering                          18 g
- Makrele                       12 g
- Aal                                25 g
- Lachs                            14 g
- Tunfisch in Öl              21 g

Fleisch

- Hühnerbrust                 6 g
- Putenbrust                    1 g
- Lammfilet                      3 g
- Kalbsschnitzel               2 g
- Rinderfilet                     4 g
- Schweinefilet                 2 g
- Schweineschulter       23 g
- Rinderhack                  14 g
- Bauchfleisch                21 g
- Lammkotelett            32 g
- Gans                            31 g

Wurst/Fleischwaren

- Geflügelwurst              5 g
- Schinken                       3 g
- Roastbeef                     5 g
- Salami                         33 g
- Mettwurst                  37 g
- Mortadella                  33 g
- Leberwurst                29 g
- Blutwurst                   29 g

Süßigkeiten, Desserts, Kuchen

- Lakritze                      0,9 g
- Marshmallows              0 g
- Gummibärchen            0 g
- Mohrenkopf               0,2 g
- Sahne-Eis                     17 g
- Mousse au Chocolat    16 g
- Müsliriegel                   19 g
- Schokolade                   30 g
- Käsekuchen                  16 g

Aber Achtung, “kein Fett” bedeutet nicht ”keine Kalorien”. Außerdem gibt es bei Fetten Unterschiede, die zu beachten sind (zum Beispiel pflanzlich, tierisch).
Auch erfüllen Fette wichtige Funktionen im Körper:
- Energielieferanten
- Isolatoren gegen Kälte
- Lösungsmittel für fettlösliche Vitamine und andere Stoffe
- Schutzpolster für innere Organe und das Nervensystem
- Bestandteil der Zellmembranen
Fette haben also auch gute Seiten und sind ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Aber leider macht Fett auch fett, und eine Fettzufuhr von 60-80 Gramm pro Tag ist für einen erwachsenen Menschen vollkommen ausreichend.

Warum gerade im Winter?

020305_bpt_erkaeltung Erkältung im Anmarsch?!

Erkältungen - auch als grippale Infekte bezeichnet - ereilen den Menschen besonders häufig während der kalten, nassen und stürmischen Jahreszeiten. Obwohl das Immunsystem mit allen Kräften dagegen anzugehen versucht, sind laufende Nasen und hustengeplagte Menschen kein seltenes Bild in Herbst und Winter. Dass Erkältungen gerade im Winter so häufig auftreten hat verschiedene Ursachen. Ist es draußen kalt, nimmt die Durchblutung der Extremitäten und auch der Nase stark ab, um die Körperkerntemperatur aufrechtzuerhalten und lebenswichtige Organe ausreichend versorgen zu können. Die Schleimhäute kühlen aus und erfüllen ihre Funktionen - das Anwärmen, Reinigen und Anfeuchten eingeatmeter Luft - nicht mehr sorgsam genug. Viren können sich in den Schleimhäuten festsetzen. Die trockene Heizungsluft strapaziert die Schleimhäute zusätzlich. Hinzu kommt, dass sich Menschen im Winter häufiger in Gruppen in geschlossenen Räumen aufhalten, was die Erregerübertragung begünstigt. Denn wo viele Menschen sind, da schwirren auch viele Viren durch den Raum. Die Ansteckungsgefahr ist deutlich höher als im Sommer, zumal die Räume im Winter auch schlechter belüftet sind.

Viren und Bakterien

Eine Erkältung ist meist durch einen viralen Infekt bedingt, jedoch können Viren und Bakterien den Körper auch zugleich befallen. Der Unterschied ist für den Erkrankten unerheblich, den Unterschied spürt man meist nicht. Man fühlt sich krank, müde, abgeschlagen, hat keinen Appetit und leidet neben den typischen Erkältungssymptomen auch unter Kopf- und Gliederschmerzen. Für die medikamentöse Behandlung jedoch kann der Unterschied zwischen Bakterien und Viren äußerst bedeutsam sein. Viren sind um ein Vielfaches kleiner als Bakterien und ernähren sich mit Hilfe einer Wirtszelle. Vermehren sich die Viren dann, werden körpereigene Zellen - zum Beispiel Schleimhautzellen - zerstört. Bakterien sind nicht auf Wirtszellen angewiesen, sie verfügen über einen eigenen Stoffwechsel und können sich unabhängig vermehren. Die Stoffwechselprodukte der Bakterien sind es, die den Menschen krank machen und wie Gift auf den Organismus einwirken. Die Gabe von Antibiotika wirkt sich nur auf Bakterien aus, die Zellwände werden zerstört und der Vermehrungsprozess unterbunden. Bei Viren kann es zu einem solchen Effekt nicht kommen, da sie keine Zellwände besitzen. Bei rein viralen Infekten bleibt eine Antibiotika-Behandlung somit wirkungslos. Bei Erkältungskrankheiten wird dennoch nicht selten ein Antibiotikum verschrieben, da ein simultaner Befall durch Viren und Bakterien vorkommen kann.

Symptome
SchnupfenIgel Erkältung im Anmarsch?!
Meist geht eine Erkältung mit einer viralen Infektion der Bronchial-, Nasen- und Halsschleimhäute einher. Eine herannahende Erkältung macht sich durch ein leichtes Kratzen im Hals bemerkbar. Die Schleimhäute entzünden sich und Schluckbeschwerden entstehen. Husten stört den Schlaf und verursacht zusätzliche Schmerzen. Haben die Erreger die Bronchien befallen, geht der anfänglich trockene Reizhusten in einen schleimabsondernden Husten über. Der zähe Schleim kann meist zunächst nicht abtransportiert werden, wodurch der Husten unproduktiv bleibt. Parallel zu diesen Entwicklungen tritt auch ein lästiger Schnupfen auf, die Nasenschleimhäute schwellen an und die Nase ist verstopft. Zusätzlich können Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Unwohlsein und Kopfschmerzen auftreten. Das Immunsystem startet seinen Gegenangriff und bekämpft die Viren. In dieser Phase besteht die Gefahr, sich zusätzlich einen bakteriellen Infekt einzufangen bzw. dass sich ein vorhandener bakterieller Infekt weiter im Körper ausbreitet. Bronchitis, Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen sowie Lungenentzündungen können die Folge sein.
In der Regel besiegt das Immunsystem eine “normale” Erkältung innerhalb von einer Woche. Bei längerem Andauern der Symptome sollte man in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

Prävention

Was kann man jedoch tun, um einer Erkältung aus dem Weg zu gehen? Die wichtigste Maßnahme besteht in der Stärkung des Immunsystems. Eine ausreichende Zufuhr an Vitamin C ist dabei entscheidend, wobei die heutigen Essgewohnheiten in unserem Kulturkreis so gut wie nie einen Vitamin C- Mangel beim Menschen aufkommen lassen. Für genügend Vitamin C ist somit auch ohne Brausetabletten und ähnliche Ergänzungsstoffe gesorgt. Fünf Portionen (eine Portion entspricht einer Handvoll) Obst und Gemüse am Tag sowie eine ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung helfen dabei, das Immunsystem zu stärken. Wenn es möglich ist, sollte man Menschenansammlungen auf engen Räumen vermeiden, da an solchen Orten eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. Oft ist diese Maßnahme jedoch nicht realisierbar, beispielsweise wenn man öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Hier können ein bis zum Mund hochgezogener Schal und Handschuhe eine Tröpfcheninfektion durch Niesen oder Husten bzw. eine Virenübertragung durch das Berühren der Haltegriffe verhindern. Auch sollte man sich in der kalten Jahreszeit häufiger die Hände waschen.
Regelmäßige sportliche Aktivität stärkt das Immunsystem. Besonders empfehlenswert sind Ausdauersportarten an der frischen Luft, aber auch ausgedehnte Spaziergänge zeigen eine gesundheitsfördernde Wirkung, denn eine ausreichende Sauerstoffzufuhr hilft den durch trockene Heizungsluft strapazierten Schleimhäuten ihre Funktionen weiterhin zu erfüllen. Heiße Fußbäder, Saunagänge und Wechselduschen können als Präventionsmaßnahmen im weitesten Sinne angesehen werden. Auf Alkohol und Nikotin sollte grundsätzlich verzichtet werden, da solche Stoffe das Immunsystem schwächen. Besonders wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Mindestens zwei Liter am Tag sollte jeder Mensch zu sich führen. Tee, Säfte und Wasser sind dabei besonders geeignet.

Die Erkältung ist da, was nun?

ente Erkältung im Anmarsch?!

Bei einer ausgebrochenen Erkältung ist es wichtig, viel zu schlafen und dem Körper Ruhe zu gönnen. Dadurch wird die Immunabwehr und der Kampf gegen die Erkrankung erleichtert. Wie bereits erwähnt, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unabdingbar, um den Schleim dünnflüssig zu halten und ihn abzutransportieren. Gegen fiebrige Erkältungen helfen Wadenwickel und Fieberzäpfchen. Gegen Ohrenschmerzen haben sich Zwiebelwickel bewährt, Halsschmerzen lassen sich mittels Quarkwickel lindern. Beide Wickel wirken entzündungshemmend. Das Gurgeln mit Kochsalzlösung oder Salbeitee und das Lutschen von Halstabletten beruhigt den Hals und lindert die Schmerzen. Warmer Tee, zum Beispiel Lindenblütentee, hilft, den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten und hat eine wohltuende Wirkung. Gegen die verstopfte Nase helfen Nasensprays oder Nasenduschen. Sie lassen die Schleimhäute abschwellen und ermöglichen dem Erkrankten ein freies Durchatmen. Die Mundatmung wird somit verhindert. Warme Brustwickel und Bronchialtee bekämpfen den Hustenreiz.
Thymian- oder Eukalyptuszusätze im heißen Badewasser oder in Inhalatoren wirken schleimlösend und schmerzlindernd. Und auch Omas Hühnersuppe hat ihren Stellenwert in der Behandlung einer Erkältung bis heute nicht verloren. Ihre Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und die Wärme tut dem Körper gut.
Medikamente wie ASS oder schleimlösende Mittel bekämpfen die schlimmsten Symptome.
Diese Kenntnisse und Maßnahmen können hilfreich sein, um eine Erkältung effizient in den Griff zu bekommen und möglichst bald wieder gesund und leistungsfähig zu sein.

Im Februar diesen Jahres habe ich begonnen, als Autor für Textbroker zu arbeiten. Das System ist simpel, aber wirklich nützlich und effektiv. Textbroker führt Menschen, die bestimmte Artikel für Internetseiten oder Ähnliches benötigen, mit Menschen, die ihnen diese Texte verfassen, zusammen. Die Auftraggeber zahlen Beträge an Textbroker, Textbroker wiederum bezahlt die Autoren. Der Kontakt läuft einzig und allein über Textbroker, häufig weiß man als Autor nicht einmal, wofür genau man einen Text verfasst, geschweige denn für wen.

Textbroker beurteilt die verfassten Artikel mit Sternen. Die Autoren können zwischen zwei und fünf Sternen eingestuft werden, wobei sich nur wirklich gute, professionelle Autoren mit fünf Sternen schmücken dürfen. Mit der Einstufung steigt auch die Auszahlung pro Wort und somit der Verdienst. Die Auftraggeber entscheiden, in welcher Einstufung der angeforderte Text geschrieben werden soll. Fordern sie beispielsweise einen 4-Sterne-Text, können auch nur Autoren, die eine Einstufung von vier Sternen oder mehr erhalten haben, diesen bearbeiten.

Die Bandbreite der Themen ist sehr groß und kann täglich variieren. Die Autoren können sich nach Belieben ein Thema aussuchen, welches sie bearbeiten möchten. Gutes Recherchieren, flüssige Texte, interessante Formulierungen und eine möglichst fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik sind von Vorteil und führen schnell zu einer höheren Einstufung. Der Auftraggeber entscheidet, ob er den abgegebenen Text annimmt oder nicht. Sobald der Text angenommen wurde, wird das Geld auf das Textbroker-Konto gutgeschrieben. Ab einer Summe von 10 Euro kann eine Auszahlung auf das eigene Konto beantragt werden. Textbroker bewertet den Text schließlich nach dem bereits erwähnten Sterne-Prinzip.

Die Anmeldung verläuft unkompliziert, die Bewertungen sind fair und die Arbeit macht Spaß, da die Themen oft von persönlichem Interesse sind. Die Auszahlung des Geldes erfolgte pünktlich und ohne Komplikationen. Kosten entstehen für die Autoren keine, auch eine Vertragsbindung existiert nicht. Meiner Meinung nach ist es ein sehr solides, gut organisiertes System, welches eine interessante Arbeit mit eigener Zeiteinteilung von zu Hause aus ermöglicht.

5 Sterne :)

Siehe auch www.textbroker.de

 ”Die Tat des Tages hat keine Bedeutung,
so, wie dort unten betrieben,
h i e r werden meine Gedanken stark,
nur auf der Hochebene fühle ich mich wohl.

In der öden Bergbauerhütte
sammle ich all meine reiche Beute;
da ist ein Hocker, da ist eine Feuerstelle,
Friluftsliv für meine Gedanken.”

(HENRIK IBSEN 1859)

Ibsen gilt als der Mann, der den Begriff “Friluftsliv” als erster verwendete. Friluftsliv bedeutet übersetzt “Freiluftleben” oder “Leben unter freiem Himmel” und beschreibt eine skandinavische, insbesondere norwegische Tradition. Friluftsliv beinhaltet den Aufenthalt und die Aktvität an der frischen Luft mit dem Ziel der Umweltveränderung, also der Wegstreckenüberwindung.

Fünf Prämissen sind dabei zu beachten:
1. Leben draußen in natürlicher Umgebung
2. Verzicht auf die Verwendung technischer (motorisierter) Fortbewegungsmittel
3. Der ganze Mensch wird gefordert
4. Es gibt kein Konkurrenzdenken
5. Es wird vermieden, der Natur zu schaden und sie zu verschmutzen

nature2 Friluftsliv - die norwegische Lebensphilosophie

ENTWICKLUNG

Friluftsliv entwickelte sich bereits zu einer Zeit, als die Menschen noch Jäger und Sammler waren. In Skandinavien war das Leben der Menschen länger als in anderen Teilen Europas nomadisch geprägt und die Landwirtschaft setzte sich nur langsam durch. Die Menschen waren gezwungen, große Entfernungen zurückzulegen und Schwierigkeiten auf ihren Wegen zu überwinden. Sie lernten, im Einklang mit der Natur zu leben. Diese große Naturverbundenheit ist auch noch heute in den skandinavischen Ländern präsent. Diente das zweckgebundene Dasein in der Natur zunächst dem Überleben, entwickelte sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine andere Motivation des Naturaufenthaltes: das Naturerleben. Im Zuge der Epoche der Romantik, die als Gegenströmung zur Aufklärung gilt,  zogen viele Künstler hinaus in die wilde norwegische Natur und ließen sich von ihr inspirieren. Die zahlreichen Werke, die in dieser Epoche entstanden, stärkten das Nationalgefühl der Norweger ungemein. Natur und Norwegen, das gehörte fortan unzertrennlich zusammen, je wilder und unberührter die Natur war, desto norwegischer war sie auch.
Die Industrialisierung brachte schließlich eine völlig neue Errungenschaft hervor. Neben dem technischen Fortschritt und der Entwicklung einer Mehrklassengesellschaft erfuhren einige Bevölkerungsschichten zum ersten mal, was es hieß, Freizeit zu haben. Sie mussten nicht mehr den ganzen Tag für ihren Lebensunterhalt arbeiten. Dadurch entwickelten sich verschiedene Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel Sport. Der norwegische Sport bestand aus einer Mischung aus der körperbetonten Form “idrett” und der englischen Freizeitbeschäftigung “the sports”. Neu hinzu kamen nun auch Bewegungsformen und das Dasein in der Natur. Die Menschen begannen - in Verbindung mit ihrem neuen Freizeitgefühl - in die Natur hinauszuziehen, sie zu entdecken und zu erleben. Erste Übernachtungsmöglichkeiten und Hütten wurden errichtet. Ein zweckfreier Naturaufenthalt entwickelte sich und damit die reine Lust, in der Natur zu sein und dabei schwierige Sitationen zu überwinden.
Die Einführung des 8-Stunden-Tags, freie Tage und Ferien trieben die Friluftslivkultur voran. Ein ganzes Hüttensystem und markierte Wanderpfade wurden eingerichtet. Im zweiten Weltkrieg flohen die Menschen aus den Städten aufs Land. Sie wollten weg vom Krieg, in den sie hineingeraten waren, weg von den Kämpfen. Traditionelle Touren ins Freie entwickelten sich. Bereits in der Nachkriegszeit zählte Friluftsliv zum nationalen Kulturgut. Die Sonntagstour ersetzte den Kirchensonntag und die Menschen fühlten sich dem Friluftsliv immer mehr verbunden.

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FRILUFTSLIV HEUTE

Heute hat sich Friluftsliv nicht nur in den Köpfen der Menschen festgesetzt, sondern auch in den politischen Strukturen Norwegens. 1957 trat das Friluftsloven, das Freiluftgesetz, in Kraft, welches den Zugang zu genutzter und ungenutzter Natur sowie offenen Landschaften regelt und die Rechte und Pflichten der Grundbesitzer und der Freiluftliebhaber gleichermaßen festlegt. Besonders zu erwähnen ist hierbei das allemannsretten, das Jedermannsrecht, welches die Nutzung der Natur für jeden Menschen möglich macht. Die norwegische Natur gehört niemandem, so die Einstellung der Menschen dort. Man darf ihr nicht schaden, sie nicht verschmutzen, auch Grundeigentum wird nicht zum Nachteil des Besitzers genutzt. Grundsätzlich ist die Natur für jeden Menschen zugänglich, um sie zu erleben und sich in ihr zu bewegen. Freizeit, wilde Natur und die gesetzliche Verankerung sind die Voraussetzungen dafür, dass Friluftsliv in Norwegen so populär geworden ist. In Deutschland läuft das Betreten der Natur meist nicht ganz so reibungslos ab. Viele Gesetze, Regeln, die Frage nach Eigentum und Besitz legen den Menschen häufig Steine in den Weg. In Norwegen durchzieht Friluftsliv das gesamte Leben der Bevölkerung. Die Kinder gehen in Natur- oder Waldkindergärten, in denen sie sich die meiste Zeit draußen an der frischen Luft aufhalten. Die Grundschulkinder erkunden die Natur der näheren Umgebung, in höheren Altersstufen gibt es ein größeres Aktivitätsspektrum mit Tages- und Übernachtungstouren. 25% der Lehrzeit im Fach Sport nimmt Friluftsliv ein. Daneben existieren die “uteskole”, die Draußen-Schule, und der “utedag”. Studienangebote an Universitäten und Seminare an Volkshochschulen zum Thema Friluftsliv sind in Norwegen eine Selbstverständlichkeit.Friluftsliv ist somit im kompletten System verankert und nimmt einen bedeutenden Stellenwert in Norwegen ein. Langsam schwappt dieser Lebensstil auch nach Deutschland herüber. Erste Waldkindergärten gibt es schon, Schulprojekte und Seminare befassen sich mit der Thematik Friluftsliv und der Natur-Tourismus boomt.

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MOTIVATION

Im Friluftsliv geht es nicht darum, eine gewisse Leistung zu erzielen, man möchte sich weder mit anderen noch mit der Natur messen. Auch hat Friluftsliv in seinen Ursprüngen keine pädagogischen oder gesundheitsfördernden Ambitionen. Dadurch unterscheidet es sich von Sport, Erlebnispädagogik oder outdoor-activities, auch wenn diese Bereiche Überschneidungen zum Friluftsliv aufweisen. Erlebnispädagogik beispielsweise nutzt Natursportaktivitäten, um ein höheres pädagogisches Ziel zu erreichen. Das Dasein in der Natur hat somit keinen eigenen Wert. Das ist ein bedeutender Unterschied zum Friluftsliv, welches intrinsisch motiviert ist. Dies bedeutet, dass die Motivation im Naturerleben an sich liegt. Es gibt auch keine genormten Plätze oder ein Regelwerk wie im Sport, Friluftsliv wird nicht getrieben, es wird gelebt. Das Kernstück des Friluftslivgedanken ist die Tour. In Norwegen ist “auf Tour gehen” vollständig in den Alltag integriert. Die Menschen wollen sich an der frischen Luft in der Natur bewegen, wollen die Schönheit und Ruhe erleben und genießen, wollen sich abends auf dem guten Gefühl der Erschöpfung ausruhen, wollen schwierige Situationen meistern, sich erholen und Abstand zum Alltagsleben gewinnen. Natürlich hat Friluftsliv auch eine Reihe positiver Effekte vorzuweisen, weswegen es staatlich enorm gefördert wird. Es wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus, steigert die Lebensqualität und fördert das Wohlbefinden auf psychischer, physischer und sozialer Ebene. Die Menschen sind zufriedener und gesünder. Dies steigert die Leistungsfähigkeit und senkt die Kosten. Friluftsliv leistet einen Beitrag zum Umweltschutz und zur ganzheitlichen Kindesentwicklung. Es verbessert körperliche Fitness und ist besonders für Menschen geeignet, die mit dem institutionalisierten Sport in Vereinen oder Studios nichts anfangen können. Über Friluftsliv lassen sich alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten erreichen. Diese positiven Effekte entstehen jedoch so zu sagen “nebenbei”. Die Hauptmotivationen sind, wie bereits beschrieben, anderer Natur.

Eine Beschreibung von Friluftsliv kann die Emotionen und Gefühle, die bei der tatsächlichen Durchführung entstehen, nicht wiedergeben. Somit lautet das Motto: Learning by Doing!! Man nehme die Natur als Bewegungsanlass, die Bewegung als Lebensprinzip und Friluftsliv als Lebensstil.